Geschichtliches

 

Über die Gründung von Kiliansroda gibt es unterschiedliche Angaben. Da wir nicht im Besitz einer Gründungsurkunde sind, können wir weit zurückreichende Ereignisse nur Archiven oder entsprechender Literatur entnehmen. So hat z.B. der Akademie-Verlag Berlin 1971 den Band "Weimar und seine Umgebung" veröffentlicht. Darin sind u. a. folgende Angaben zu finden:  Der Ort entstand als Rodungsort eines Kilian und wird erstmalig 1381 urkundlich genannt. Südlich des mittleren Ilmtales  steigt die Ilmkalkplatte an und erreicht im Kaitsch (Kötsch) mit 497 Metern die höchste Erhebung. Davor liegt Kiliansroda in einer Einmuldung 340 Meter über NN.  Die beträchtliche Ausweitung der Gemarkung im südlichen Teil läßt auf die Einschließung einer Wüstungsflur schließen. Der dazugehörige Ort Hohenrode, Umgangssprachlich Hannrode genannt, wurde erstmalig 1397 urkundlich genannt.

Der Wikipedia-Webseite können Sie folgendes über Kiliansroda entnehmen: Der Rodungsort wird erstmals 1441 als Kiligesrode genannt. 1719 wurde das Gut von der Gräfin Anna Elisabeth von Gleichen und Hatzfeld und dem Grafen Franziskus Lotharius an Hans Georg Becker und dessen Bruder Hans Heinrich Becker verkauft. 1923 war Elise Becker Besitzerin des 145,5 ha umfassenden Rittergutes. Dieses wurde 1945 entschädigungslos enteignet.

Ab Anfang des 19. Jahrhunderts war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, ab 1920 des Freistaats Thüringen. Er wurde im April 1945 von US-Truppen und ab Juli 1945 von der Roten Armee besetzt und so Teil der sowjetischen Besatzungszone und des neuen Landes Thüringen, ab 1949 der Deutschen Demokratischen Republik, ab 1952 im Bezirk Erfurt und seit 1990 gehört der Ort zum neu gegründeten Bundesland, dem Freistaat Thüringen."

 

Gegenwärtig beschäftigen sich Bürgerinnen und Bürger von Kiliansroda damit, mehr über unsere Geschichte in Erfahrung zu bringen. Wer einen Baitrag dazu leisten kann und möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Wenden Sie sich dazu bitte an Frau Bärbel Bär oder den Bürgermeister.

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